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Infrastructure & Human-Caused Disasters

St. Francis Dam Versagen

Gebaut, um die Zukunft von Los Angeles zu sichern, wurde der St. Francis Dam zu einem nächtlichen Instrument des Ruins – er schickte eine Wand aus Wasser durch ein Tal, das im Vertrauen schlief, und beendete William Mulhollands Karriere in derselben Flut, die Hunderte tötete.

1928 - PresentAmericas1928

Quick Facts

Period
1928 - Present
Region
Americas
Key Figures
Carolyn Daniels, C.F. Tait, Harvey Van Norman +2 more

Key Figures

The Story

This narrative combines documented history with dramatized scenes for storytelling purposes.

Timeline

Bau- und Standortvertrauen

**1924-04** — Die Arbeiten am St. Francis Dam schreiteten voran, während Los Angeles sein Wassersystem erweiterte und große Speicher als bürgerliche Notwendigkeit betrachtete. Das Projekt spiegelte das Vertrauen in die Ingenieurskunst in großem Maßstab wider, obwohl sich später herausstellen sollte, dass die Geologie der Schlucht für die dort errichtete Struktur ungeeignet war.

Stausee in Betrieb genommen

**1927-01** — Der fertiggestellte Damm begann, Wasser für Los Angeles zu speichern, wodurch die Struktur von einem Bauprojekt zu einem belasteten öffentlichen Versorgungsunternehmen wurde. Sobald der Stausee gefüllt war, wurden die Konsequenzen etwaiger verborgener Schwächen erheblich schwerwiegender.

Durchlässigkeit und Bewegung beobachtet

**1928-03-11** — Arbeiter und Beamte beobachteten besorgniserregende Bedingungen in der Nähe des linken Widerlagers, einschließlich Durchsickerung und Anzeichen von Bewegung. Diese Warnungen waren nicht ausreichend, um eine effektive Notfallreaktion auszulösen, und der Stausee lastete weiterhin auf der Struktur.

Letzte gewöhnliche Abend

**1928-03-12** — Häuser und Ranches flussabwärts gingen in die Nacht über, ohne dass ein öffentlicher Alarm ertönte. Das Ereignis war noch auf den Damm und seine Betreiber beschränkt, während die Gemeinden entlang des Kanals sich der Gefahr, die sich ihnen näherte, nicht bewusst waren.

Dammbruch

**1928-03-12T23:58** — Der St. Francis-Damm brach kurz vor Mitternacht und entleerte das Reservoir in den San Francisquito Canyon. Der Bruch verwandelte das gespeicherte Wasser in eine zerstörerische Flutwelle, die das Tal hinunterströmte.

Hochwasserpegel durch das Tal

**1928-03-13** — Die Flutwelle riss durch die Gemeinden entlang des Santa Clara River, zerstörte Häuser, Infrastrukturen und Leben, während sie sich in Richtung Ventura County bewegte. Die dunkle, mit Trümmern beladene Flut erreichte mehrere Siedlungen vor Tagesanbruch.

Rettungs- und Suchaktionen beginnen

**1928-03-13** — Einheimische, Arbeiter und Beamte durchsuchten die Trümmer bei eingeschränkten Kommunikationsmöglichkeiten und beschädigten Straßen. Die Notfallreaktion war improvisiert und chaotisch, wobei viele Opfer nach der Flut weiterhin vermisst wurden.

Frühe Schätzungen der Opferzahlen

**1928-03-14** — Berichte begannen, eine vorläufige Todeszahl zusammenzustellen, doch die Zählung blieb ungewiss aufgrund fehlender Arbeiter, Reisender und nicht identifizierter Opfer. Spätere historische Arbeiten würden die Zahl der Toten im Allgemeinen im Bereich von etwa 400 bis 450 ansiedeln.

Untersuchungsausschuss tritt zusammen

**1928-04** — Eine formelle Ingenieuranfrage wurde eingerichtet, um zu ermitteln, warum der Damm versagte. Ermittler untersuchten die Geologie, Designänderungen, Bauunterlagen und betriebliche Entscheidungen, die hinter der Katastrophe standen.

Untersuchung stellt geologische Ungeeignetheit fest

**1928-06** — Die Kommission kam zu dem Schluss, dass das Fundament und die Widerlager am Standort für die errichtete Struktur ungeeignet waren und dass das Versagen auf erhebliche Entwurfs- und Urteilsfehler zurückzuführen war. Diese Feststellung wandelte die Katastrophe von einer Tragödie zu einer offiziellen Warnung der Ingenieure.

Die Sicherheitspraktiken für Dämme werden verstärkt.

**1930-01** — Die Katastrophe beeinflusste später die Standards für die Standortwahl und Überprüfung von Dämmen in Kalifornien und darüber hinaus. Ingenieure betrachteten unabhängige geologische Bewertungen zunehmend als wesentlich und nicht als optional.

Gedenkgedächtnis erneuert

**2000-03** — Die öffentliche Erinnerung und die historische Forschung hielten die Katastrophe weiterhin im Blick, insbesondere als sich die Wassersysteme Kaliforniens komplexer gestalteten. Der Ausfall des St. Francis war ein warnendes Wahrzeichen in der Geschichte der Infrastruktur.

Sources

  • official_report
    Report of the Board of Engineers to Investigate the St. Francis Dam Failure

    Primary inquiry report on cause, geology, and responsibility.

  • book
    St. Francis Dam Disaster: The Complete Story

    Detailed historical synthesis by Charles F. Outland, long used by researchers.

  • government_history
    California Department of Water Resources: St. Francis Dam Disaster

    State summary of the disaster, the inquiry, and lessons for dam safety.

  • archive_collection
    Los Angeles Aqueduct and St. Francis Dam historical materials

    Primary-source material on Mulholland, the dam, and Los Angeles water history.

  • journal_article
    Engineers and the St. Francis Dam Failure: A Retrospective

    Technical historical analysis of the failure and its implications for engineering practice.

  • official_report
    U.S. Geological Survey materials on dam failure and geologic setting

    Geologic context relevant to the canyon and abutment instability.

  • newspaper_archive
    Los Angeles Times coverage of the St. Francis Dam disaster, March 1928

    Contemporary reporting on the flood, response, and public reaction.

  • archive_collection
    California State Library: St. Francis Dam Disaster photographs and documents

    Contemporary photographs and documentary records from the aftermath.

  • archive_collection
    USC Library Special Collections: William Mulholland papers

    Useful primary-source correspondence and administrative documents.

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