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Back to Eruption des Mount Lamington
ErmittlerGeological Survey / post-eruption inquiryAustralia

E. C. N. Barter

1914 - 1998

E. C. N. Barter ist einer der Namen, die mit dem wissenschaftlichen und administrativen Bemühen verbunden sind, den Mount Lamington nach dem Ausbruch zu verstehen. Ermittler wie Barter waren entscheidend, da die Katastrophe nicht nur Häuser und Leben zerstört hatte, sondern auch das gewöhnliche Vertrauen, das die Behörden in den Berg gesetzt hatten. Ihre Arbeit musste aus Fragmenten beginnen: Aschenschichten, Berichte von Überlebenden, beschädigte Infrastruktur und der immer noch aktive Vulkan selbst. In diesem Sinne war die Untersuchung ebenso sehr ein Akt der Rekonstruktion wie eine Suche nach der Ursache.

Geboren 1914, gehörte Barter zur Nachkriegsgeneration von Feldwissenschaftlern, die dort arbeiteten, wo Verwaltung, Geologie und öffentliche Sicherheit aufeinandertrafen. Im Fall Lamington war die Aufgabe des Ermittlers ungewöhnlich schwierig, da der Berg nicht weitreichend als vulkanisch anerkannt war. Das bedeutete, dass es keine etablierte Erwartung des Risikos gab. Barter und seine Kollegen mussten das Ereignis in eine Form übersetzen, die die Behörden nicht ignorieren konnten. Wissenschaftliche Autorität war hier von Bedeutung, da sie das klären konnte, was Gerüchte und Unsicherheit nicht konnten.

Der Wert eines solchen Ermittlers liegt in der Methode. Barter hätte sich mit Chronologie, Ablagerungsstruktur und der Klassifizierung eruptiver Produkte beschäftigt – Details, die trocken erscheinen können, bis man sich erinnert, dass sie darüber entscheiden, ob eine Bevölkerung in Zukunft angemessen gewarnt wird. Nach Lamington war die zentrale Erkenntnis nicht nur, dass ein Vulkan ausbrach, sondern dass er dies auf eine Weise tat, die tödliche Wellen erzeugen konnte. Dies hatte Auswirkungen auf die Risikobewertung im gesamten Pazifik und darüber hinaus.

Ermittler nehmen auch eine moralische Position in der Katastrophengeschichte ein. Sie kommen, nachdem die Toten keine Stimme mehr haben, außer durch Beweise, und sie müssen sowohl Übertreibung als auch Minimierung vermeiden. Barters Bedeutung ist mit dieser Disziplin verbunden. Indem er half, die faktische Architektur des Ausbruchs zu etablieren, trug er zu dem langen Prozess bei, durch den die Katastrophe in das öffentliche Gedächtnis als etwas mehr als lokale Tragödie einging: als Fallstudie dafür, wie ein Berg seine Identität verbergen kann, bis er es nicht mehr kann.

Sein Lebenswerk erinnert uns daran, dass die Nachwirkungen nicht passiv sind. Untersuchung ist eine der Formen, die Verantwortung nach einer Katastrophe annimmt. In Lamington bedeutete diese Verantwortung, über Ruinen zu klettern, um zu fragen, was der Berg unter dem Wald getan hatte und warum so viele Menschen in seinem Weg zurückgelassen wurden.

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