Dr. Laura M. Edwards
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Laura M. Edwards gehörte zu den meteorologischen Fachleuten, deren Arbeit Florence von einem Nachrichtenereignis zu einer quantifizierten Bedrohung machte. Im Weather Prediction Center und der zugehörigen Umgebung des National Weather Service bestand ihre Aufgabe nicht darin, Gefahr in allgemeinen Begriffen zu beschreiben, sondern darin, einen sich entwickelnden Sturm in Niederschlagskarten, Risikokategorien und Vorhersagen umzuwandeln, die von Notfallmanagern genutzt werden konnten. Bei einem Hurrikan wie Florence ist das kein kleiner Unterschied. Der Unterschied zwischen einer Windvorhersage und einer Hochwasserprognose kann entscheiden, ob eine Familie rechtzeitig evakuiert.
Die wissenschaftliche Herausforderung war enorm, da Florence nicht einfach stark war; sie war langsam. Langsame Stürme sind in mancher Hinsicht schwieriger als schnellere, da das Vorhersageproblem zu einem der Akkumulation wird. Wie lange wird eine Regenfront über einem Einzugsgebiet stagnieren? Welches Becken wird zuerst den Höchststand erreichen? Welche Straßen werden abgeschnitten, bevor Rettungskräfte sich bewegen können? Edwards’ Rolle, wie die vieler operativer Meteorologen, bestand darin, die Unsicherheit so weit zu reduzieren, dass die Behörden handeln konnten, ohne auf Beweise vor Ort warten zu müssen.
Florence zeigte auch die praktische Kunstfertigkeit der modernen Hydrometeorologie. Die Niederschlagsbedrohung des Sturms musste so kommuniziert werden, dass sie nicht in der Routine des Hurrikan-Müdigkeit verschwand. Meteorologen mussten darauf bestehen, dass Überschwemmungen im Landesinneren der Haupttöter sein könnten, selbst wenn der Windschaden bescheiden erschien. Diese Botschaft, die in Vorhersagen und Briefings wiederholt wurde, war eines der wichtigsten wissenschaftlichen Vermächtnisse des Sturms. Wenn die Öffentlichkeit nur die Kategorie bei Landfall erinnerte, verpasste sie den Mechanismus, der den meisten Schaden anrichtete.
Im öffentlichen Protokoll repräsentiert Edwards die Wissenschaft hinter den Warnungen, die der Flut vorausgingen. Ihre Arbeit steht vor der Rettung, vor der Evakuierung und vor den Opferzahlen, die folgen. Nach einer Katastrophe ist es leicht, sich auf sichtbare Zerstörung zu konzentrieren. Aber Florence hing von einer weniger sichtbaren Form der Arbeit ab: der Bereitschaft der Wissenschaftler, in präziser und wiederholter Sprache zu sagen, dass die Niederschlagsmengen katastrophal werden könnten.
Das Geburtsjahr ist in der Katastrophenliteratur nicht weit verbreitet, aber ihr Beitrag ist in den operativen und prognostischen Materialien des National Weather Service dokumentiert, die mit dem Ereignis verbunden sind. Sie gehört in den historischen Bericht, weil Florence bewies, dass Wettervorhersage nicht nur das Vorhersagen von Wetter ist; es geht darum, vorherzusagen, wie sich Wasser verhalten wird, sobald Wetter Geographie wird.
