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WissenschaftlerU.S. Centers for Disease Control and Prevention, Influenza DivisionUnited States

Nancy J. Cox

1954 - Present

Nancy J. Cox war eine der zentralen Wissenschaftlerinnen, die das Virus der Welt verständlich machte. Als leitende Influenza-Expertin der U.S. Centers for Disease Control and Prevention arbeitete sie in dem Bereich, in dem Ausbrüche zu Sequenzen, phylogenetischen Bäumen und umsetzbaren Erkenntnissen werden. Die Öffentlichkeit erinnert sich oft an Pandemien durch Pressekonferenzen, aber hinter diesen Auftritten stehen Labornetzwerke, die bestimmen, ob ein Virus saisonal, neu, zoonotisch oder etwas dazwischen ist.

Cox' Bedeutung im Jahr 2009 lag in der Geschwindigkeit und Klarheit, mit der die Charakterisierung des Influenza-Virus erfolgen musste. Sobald die ersten ungewöhnlichen Fälle auftraten, bestand die wissenschaftliche Aufgabe darin, den Stamm zu identifizieren, seine genetische Zusammensetzung mit bekannten Viren zu vergleichen und festzustellen, ob es sich um einen Reassortanten handelte, der das Potenzial für eine anhaltende menschliche Übertragung hatte. Diese Analyse war nicht glamourös. Sie hing von mühsamer Probenbearbeitung, Referenzstämmen, Sequenzierung und vergleichender Interpretation ab. Doch ohne sie wäre die Politik im Dunkeln geraten.

Sie gehörte zu einer Linie von Wissenschaftlern, deren Arbeit nicht durch öffentlichen Applaus, sondern durch die Verringerung von Unsicherheit gemessen wird. Die Entdeckung, dass das Virus ein neuartiges Influenza A(H1N1) swine Ursprung war, prägte alles, was folgte: Impfstoffdesign, antivirale Leitlinien und Überwachungsrahmen. In einer Krise wie dieser ist die wissenschaftliche Benennung keine semantische Dekoration; sie ist operationale Macht. Sie sagt der Welt, womit sie es zu tun hat.

Cox' Rolle offenbart auch eine tiefere Wahrheit über die Reaktion auf Pandemien: Das Labor ist nicht vom Straßenleben getrennt. Ihre Ergebnisse waren nur von Bedeutung, weil sie in Empfehlungen übersetzt wurden, die Schulen, Krankenhäuser und Regierungen beeinflussen konnten. In diesem Sinne war sie sowohl Wissenschaftlerin als auch Vermittlerin, die Informationen vom Labor in den politischen Raum trug. Die Einsätze ihrer Arbeit waren enorm, auch wenn die Öffentlichkeit ihr Gesicht nie sah.

Sie wurde 1954 in den Vereinigten Staaten geboren, und ihre Karriere spiegelt das institutionelle Gedächtnis der Influenza-Forschung wider. Die Pandemie von 2009 machte sie nicht im populären Sinne berühmt, aber sie machte ihre Arbeit für Menschen sichtbar, die zuvor nie über antigenen Drift, Reassortierung oder die langsame Maschinerie der Impfstoffstamm-Auswahl nachgedacht hatten. Ihr Beitrag bestand darin, der Welt zu helfen zu verstehen, dass das Virus neu war und dass die Reaktion daher ebenfalls neu sein musste.

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