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Back to Pakistan-Fluten 2022
OffiziellFederal Minister for Climate Change, Government of PakistanPakistan

Sherry Rehman

1960 - Present

Sherry Rehman wurde zu einer der sichtbarsten Interpretinnen der Überschwemmungen auf der weltweiten Bühne, da ihr Büro der Katastrophe ein diplomatisches und wissenschaftliches Vokabular verlieh. Als Klimaministerin stellte sie die Überschwemmung nicht als lokales Peinlichkeit oder bloßes saisonales Missgeschick dar, sondern als eine durch den Klimawandel verstärkte Notlage, die internationale Aufmerksamkeit erforderte. Sie sprach für ein Land, das weitaus härter getroffen wurde, als es das Emissionsprofil vermuten ließe.

Ihre Bedeutung war nicht nur rhetorischer Natur. Die Flut lieferte ihrem Ministerium einen düsteren Beweis für Argumente, die sie bereits vorgebracht hatte: dass der Klimawandel keine Abstraktion ist, die auf ein späteres Jahrzehnt verschoben wird, sondern eine Kraft, die gegenwärtige Katastrophen verstärkt. Im Kontext der Überschwemmungen in Pakistan 2022 bestand ihre Rolle darin, das Wasser in den Feldern von Sindh und die zerstörten Straßen von Punjab mit der größeren Architektur der globalen Erwärmung, der Anpassungsfinanzierung und der Klimagerechtigkeit zu verbinden.

Diese Aufgabe erforderte ein Gleichgewicht zwischen Dringlichkeit und Glaubwürdigkeit. Katastrophenpolitik kann leicht in Schuldzuweisungen oder Theater verfallen, aber das Ausmaß der Überschwemmungen verlangte einen anderen Ton: dokumentierte Verluste, zitierte Attributionsarbeiten und einen anhaltenden Appell um Unterstützung. Rehman wurde zu einem Bindeglied zwischen der gelebten Realität der Vertreibung und den technischen Rahmenbedingungen, die erklären, warum das Ereignis so schwerwiegend war. Ihre öffentlichen Erklärungen halfen, das Leid Pakistans in die Sprache der Klimadiplomatie zu übertragen, wo die zentrale Frage nicht nur lautet, was passiert ist, sondern wer die Verantwortung für die Bedingungen trägt, die es verschärft haben.

Sie musste auch zu einem inländischen Publikum sprechen, das unmittelbare Not durchlebte. Für sie konnte sich die Klimapolitik fern anfühlen, bis sie in überfluteten Höfen, ruinösen Ernten und medizinischen Engpässen sichtbar wurde. Rehmans Herausforderung bestand darin, die Politik so dringend erscheinen zu lassen, dass sie dem Schaden gerecht wurde. In diesem Sinne war sie eine Übersetzerin der Katastrophe – sie brachte die Beweise der Flut in die Hallen, in denen Anpassungsbudgets, Hilfsappelle und internationale Zusagen diskutiert wurden.

Ihr Land ist Pakistan, und in dieser Katastrophe ist ihr Erbe mit der Beh insistenz verbunden, dass die Überschwemmungen nicht nur als humanitäre Krise, sondern auch als Anklage gegen die gegenwärtige Klimaregulierung in Erinnerung behalten werden sollten.

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