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Aviation Disasters

Concorde-Absturz

Ein einzelner Streifen Reifenrubber und eine Spur von Metallspänen verwandelten den letzten Start der Concorde in einen luftgetragenen Feuersturm — und beendeten in Sekunden das letzte große Überschallversprechen in Sichtweite von Paris.

2000 - PresentEurope2000

Quick Facts

Period
2000 - Present
Region
Europe
Key Figures
Christian Marty, Henri Perrier, Jacqueline Dohy +3 more

Key Figures

The Story

This narrative combines documented history with dramatized scenes for storytelling purposes.

Timeline

Fremdobjekttrümmer auf der Landebahn 09R zurückgelassen

**2000-07-25** — Vor dem Abflug der Concorde wurde ein Titanstreifen, der mit einem vorhergehenden DC-10 in Verbindung stand, zum kritischen Gefahrenpunkt auf der Landebahn. Das Objekt war klein genug, um unentdeckt zu bleiben, jedoch gefährlich genug, um die Kette von Fehlern auszulösen, die folgten.

Der Startlauf beginnt

**2000-07-25** — Air France Flug 4590, Concorde F-BTSC, bereitete sich auf den Abflug von Paris nach New York vor. Das Flugzeug beschleunigte normal, bis es auf Trümmer auf der Startbahn stieß.

Reifenplatzer und Treibstofftankdurchbruch

**2000-07-25** — Der linke Vorderreifen versagte explosiv, nachdem er auf die Metallleiste getroffen war, und Fragmente beschädigten die Struktur des Flugzeugs. Laut der BEA führte der resultierende Aufprall zu einem Riss in einem Treibstofftank und entzündete ein großes Feuer.

Brennendes Flugzeug hebt ab

**2000-07-25** — Die Concorde hob ab, während das Feuer weiterhin entlang des linken Flügels wütete. Die Besatzung versuchte, das Flugzeug unter Kontrolle zu halten, während der Schub und die Struktur zunehmend beeinträchtigt wurden.

Auswirkungen in Gonesse

**2000-07-25** — Das Flugzeug stürzte in das Gebiet Hôtelissimo Les Relais Bleus in Gonesse und tötete Menschen an Bord sowie am Boden. Der Absturz wurde zu einer Katastrophe für die Nachbarschaft sowie zu einer Luftfahrtkatastrophe.

Notfallreaktion beginnt

**2000-07-25** — Feuerwehr, Polizei und medizinische Einsatzkräfte versammelten sich am Unfallort inmitten intensiven Feuers und Trümmer. Die Rettungsbemühungen wurden durch Hitze, Wrackteile und strukturellen Zusammenbruch erschwert.

Standortevakuierung und Szenensteuerung

**2000-07-25** — Die Behörden sicherten das Gebiet, transportierten die Verletzten, wo es möglich war, und räumten die Zugangswege für Einsatzfahrzeuge frei. Das Ziel wechselte von Rettung zu Eindämmung und Wiederherstellung.

Erste offizielle Opferzahl

**2000-07-26** — Die französischen Behörden legten die Zahl der Opfer der Katastrophe auf 113 fest, darunter alle Insassen des Flugzeugs und vier Personen am Boden. Diese Zahl verankerte das öffentliche Verständnis des Ereignisses.

BEA eröffnet Untersuchung

**2000-07** — Das Bureau d’Enquêtes et d’Analyses begann seine forensische Untersuchung zu Trümmern auf der Landebahn, Reifenversagen, dem Bruch des Kraftstofftanks und der Brandausbreitung. Die Untersuchung nutzte Wrackteile, Flugdaten und Wartungsunterlagen, um die Abfolge der Ereignisse zu rekonstruieren.

Endgültige ursächliche Feststellung der BEA

**2000-12** — Die BEA kam zu dem Schluss, dass Fremdkörper auf der Landebahn die auslösende Ursache des Absturzes waren, was zu einem Reifenplatzer und Schäden am Treibstofftank führte. Der Bericht wurde zur technischen Grundlage für spätere rechtliche und sicherheitstechnische Reformen.

Concorde am Boden und modifiziert

**2000-08** — Die Betreiber stellten den Concorde-Service ein und führten später Modifikationen ein, die darauf abzielten, das Risiko eines Wiederholungsfalls zu verringern. Der Unfall leitete den irreversiblen Rückzug des Flugzeugs aus dem kommerziellen Vertrauen ein.

Die Gedenkfeierlichkeiten beginnen

**2000-07-25** — Familien, Fluggesellschaften und lokale Gemeinschaften begannen, der Opfer und der Bedeutung des Absturzes zu gedenken. Das Ereignis ging in die Luftfahrtgeschichte ein als das Ende der Ära der Überschallpassagierflüge.

Sources

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