Britannic
Das Schwesterschiff der Titanic wurde als der sicherste Ozeanliner gebaut, dann in ein Hospitalschiff umfunktioniert und schließlich in die Ägäis geschickt, wo ein verstecktes Minenfeld ausreichte, um ihr Schicksal zu besiegeln.
Quick Facts
- Period
- 1916 - Present
- Region
- Europe
- Key Figures
- Charles Alfred Bartlett, Captain Charles P. Colquhoun, Robert Hichens +2 more
Key Figures
Charles Alfred Bartlett
Official
Captain, HMHS BritannicCharles Alfred Bartlett hatte eine Karriere, die ihm im Nachhinein fast maßgeschneidert für das Kommando in Kriegszeiten...
Captain Charles P. Colquhoun
Official
British naval rescue / HMS ScourgeKapitän Charles P. Colquhoun gehört zur Geschichte der Britannic, weil Rettung Teil der Bedeutung der Katastrophe ist, u...
Robert Hichens
Survivor
Quartermaster, HMHS BritannicRobert Hichens kam auf der Britannic mit einer Art maritimer Erfahrung, die selten berühmt wird, es sei denn, ein Unglüc...
Thomas Lennon
Victim
Stoker, HMHS BritannicThomas Lennon repräsentiert die vielen Besatzungsmitglieder, deren Tod nicht berühmt wird, weil sie keine Memoiren, Inte...
Violet Jessop
Survivor
Queen Alexandra’s Imperial Military Nursing Service / White Star Line serviceViolet Jessop steht im menschlichen Zentrum der Geschichte der Britannic, weil ihr Leben die große unpersönliche Katastr...
The Story
This narrative combines documented history with dramatized scenes for storytelling purposes.
Die Welt davor
Die Britannic begann als Antwort auf eine ältere Angst. Nachdem die Titanic 1912 gesunken war, machten sich die White Star Line und Harland & Wolff daran, ein S...
Die Warnzeichen
Die letzte Reise der Britannic begann in einem Theater, das bereits von Gefahr durchzogen war. Am 16. November 1916 verließ sie Southampton unter dem Kommando v...
Katastrophe
Um etwa 8:12 Uhr am 21. November 1916 traf die Britannic auf eine Mine im Kea-Kanal, vor der griechischen Insel Kea. Zeitgenössische und spätere Berichte verort...
Die Abrechnung
Die unmittelbaren Folgen entfalteten sich als ein Kampf gegen kaltes Wasser, Distanz und Ungewissheit. Am 21. November 1916, im Kea-Kanal der Ägäis, endete der ...
Folgen & Vermächtnis
Die lange Nachwirkung begann mit einer Untersuchung. Britische Marine- und Schifffahrtsbehörden untersuchten das Sinken, um die Ursache, die Verantwortung und d...
Timeline
Die Britannic wird bei Harland & Wolff auf Kiel gelegt.
**1911-11** — Der Bau beginnt in Belfast, als der Olympic-Klasse-Liner in der Nachfolge der Titanic konzipiert wird. Das Design des Schiffes umfasst stärkere Unterteilungen und Ideen für eine größere Rettungsbootkapazität, die die Lektionen widerspiegeln, die von der Schifffahrtswelt aufgenommen werden.
Das Schiff wird für den Kriegsdienst requiriert.
**1914-08** — Mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs wird die Britannic als Hospitalschiff in Dienst gestellt. Ihre zivile Luxusidentität weicht einer medizinischen Rolle, die von den Bedürfnissen der Kampagne im östlichen Mittelmeer geprägt ist.
Die Britannic setzt Segel von Southampton.
**1916-11-16** — Unter dem Kommando von Kapitän Charles Alfred Bartlett verlässt das Schiff den Hafen in Richtung Mittelmeer im Rahmen einer logistischen Kriegsbewegung. Es transportiert medizinisches Personal und Schiffsbesatzung in eine Region, die bereits von Minen und U-Boot-Kriegsführung bedroht ist.
Bergwerksstreik im Kea-Kanal
**1916-11-21T08:12:00** — Die Britannic detoniert eine Mine an ihrer Steuerbordseite vorne, während sie den Kea-Kanal durchquert. Die Explosion löst Überschwemmungen aus, die die Unterteilung des Schiffs nicht vollständig eindämmen kann.
Notfall-Evakuierung beginnt
**1916-11-21T08:12:00** — Die Besatzung und das medizinische Personal beginnen, die Rettungsboote zu Wasser zu lassen, während das Schiff Wasser aufnimmt und anfängt, sich zu neigen. Der Notfall wird zu einem Wettlauf gegen den sich ändernden Winkel des Schiffs und die Bewegung der Propeller.
Die Britannic sinkt
**1916-11-21T08:35:00** — Ungefähr 23 Minuten nach dem Minenangriff verschwindet die Britannic unter der Oberfläche. Ihr Verlust bestätigt, dass der Schaden die internen Abwehrmechanismen des Schiffs überwunden hat.
Überlebende werden von Rettungsschiffen geborgen.
**1916-11-21T09:00** — Britische Zerstörer und andere Schiffe sammeln Überlebende aus Booten und dem Wasser. Der Rettungseinsatz verringert den Verlust von Menschenleben und verhindert, dass die Katastrophe noch schlimmer wird.
Die Überlebendenzahl hat sich stabilisiert.
**1916-11-21** — Die allgemein akzeptierte Bilanz beläuft sich auf 30 Tote und 1.036 Überlebende von 1.066 an Bord. Spätere Historiker weisen darauf hin, dass die Aufzeichnungen aus Kriegszeiten die genaue Benennung erschweren können, aber das gesamte Ausmaß des Überlebens ist unbestritten.
Marine- und Seefahrtsuntersuchung beginnt
**1916-12** — Die Behörden untersuchen das Sinken, die Bedrohung durch Minen und das Überflutungsverhalten des Schiffs. Die Untersuchung zielt darauf ab, die Ursache festzustellen und zu bewerten, ob der Verlust auf ein umfassenderes Versagen in der Navigation oder dem Schutz im Kriegszustand hinweist.
Beamte führen den Verlust auf das Minenlegen durch den Feind zurück.
**1917** — Die Untersuchung und späteren maritimen Geschichten kommen zu dem Schluss, dass die Britannic eine deutsche Mine traf, die im Kea-Kanal verlegt wurde, die weithin mit U-73 in Verbindung gebracht wird. Diese Feststellung wird zentral für das Verständnis des Schicksals des Schiffes.
Das Wrack wird zu einem wichtigen Objekt der Unterwasserforschung.
**1980** — Taucher und maritime Historiker beginnen, die Britannic als wichtigen Wrackstandort für technische Rekonstruktionen zu betrachten. Die physischen Beweise auf dem Meeresboden helfen, die Abfolge des Sinkens und deren Mechanik zu klären.
Die Erinnerung an die Britannic tritt in das breitere öffentliche Erbe ein
**1996** — Museums, Ausstellungen, Bücher und dokumentarische Arbeiten helfen dabei, die Britannic als eine eigenständige Katastrophe zu etablieren, anstatt sie nur als Echo der Titanic zu betrachten. Die Geschichte des Schiffes wird Teil der maritimen Gedenkkultur.
Sources
- primary_source_historyTitanic and Britannic: A Timeline and Historical Overview
Useful historical synthesis on the Olympic-class ships and Britannic’s wartime service.
- bookBritannic: The Ship of the Titanic Disaster
Classic maritime history with extensive detail on design, conversion, and sinking.
- official_reportThe Loss of HMHS Britannic: Official Inquiry and Proceedings
Contemporary inquiry record used for cause, evacuation, and casualty accounting.
- reference_entryEncyclopaedia Britannica: Britannic
General reference with concise, verifiable summary of the ship and sinking.
- museum_referenceNational Maritime Museum: Britannic
Museum context on the ship’s construction, service, and legacy.
- memoirViolet Jessop memoir and related published accounts
Primary-source survivor perspective relevant to hospital-ship service and survival.
- scientific_surveyBritannic (2000) wreck exploration and maritime archaeology studies
Underwater survey work that informed modern understanding of the wreck.
- bookThe White Star Line and the Olympic-Class Ships
Background on company strategy, design choices, and post-Titanic modifications.
- official_historyRoyal Navy and First World War hospital ship histories
Context for the wartime role of hospital ships in the Aegean and eastern Mediterranean.
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