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Maritime Disasters

Britannic

Das Schwesterschiff der Titanic wurde als der sicherste Ozeanliner gebaut, dann in ein Hospitalschiff umfunktioniert und schließlich in die Ägäis geschickt, wo ein verstecktes Minenfeld ausreichte, um ihr Schicksal zu besiegeln.

1916 - PresentEurope1916

Quick Facts

Period
1916 - Present
Region
Europe
Key Figures
Charles Alfred Bartlett, Captain Charles P. Colquhoun, Robert Hichens +2 more

Key Figures

The Story

This narrative combines documented history with dramatized scenes for storytelling purposes.

Timeline

Die Britannic wird bei Harland & Wolff auf Kiel gelegt.

**1911-11** — Der Bau beginnt in Belfast, als der Olympic-Klasse-Liner in der Nachfolge der Titanic konzipiert wird. Das Design des Schiffes umfasst stärkere Unterteilungen und Ideen für eine größere Rettungsbootkapazität, die die Lektionen widerspiegeln, die von der Schifffahrtswelt aufgenommen werden.

Das Schiff wird für den Kriegsdienst requiriert.

**1914-08** — Mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs wird die Britannic als Hospitalschiff in Dienst gestellt. Ihre zivile Luxusidentität weicht einer medizinischen Rolle, die von den Bedürfnissen der Kampagne im östlichen Mittelmeer geprägt ist.

Die Britannic setzt Segel von Southampton.

**1916-11-16** — Unter dem Kommando von Kapitän Charles Alfred Bartlett verlässt das Schiff den Hafen in Richtung Mittelmeer im Rahmen einer logistischen Kriegsbewegung. Es transportiert medizinisches Personal und Schiffsbesatzung in eine Region, die bereits von Minen und U-Boot-Kriegsführung bedroht ist.

Bergwerksstreik im Kea-Kanal

**1916-11-21T08:12:00** — Die Britannic detoniert eine Mine an ihrer Steuerbordseite vorne, während sie den Kea-Kanal durchquert. Die Explosion löst Überschwemmungen aus, die die Unterteilung des Schiffs nicht vollständig eindämmen kann.

Notfall-Evakuierung beginnt

**1916-11-21T08:12:00** — Die Besatzung und das medizinische Personal beginnen, die Rettungsboote zu Wasser zu lassen, während das Schiff Wasser aufnimmt und anfängt, sich zu neigen. Der Notfall wird zu einem Wettlauf gegen den sich ändernden Winkel des Schiffs und die Bewegung der Propeller.

Die Britannic sinkt

**1916-11-21T08:35:00** — Ungefähr 23 Minuten nach dem Minenangriff verschwindet die Britannic unter der Oberfläche. Ihr Verlust bestätigt, dass der Schaden die internen Abwehrmechanismen des Schiffs überwunden hat.

Überlebende werden von Rettungsschiffen geborgen.

**1916-11-21T09:00** — Britische Zerstörer und andere Schiffe sammeln Überlebende aus Booten und dem Wasser. Der Rettungseinsatz verringert den Verlust von Menschenleben und verhindert, dass die Katastrophe noch schlimmer wird.

Die Überlebendenzahl hat sich stabilisiert.

**1916-11-21** — Die allgemein akzeptierte Bilanz beläuft sich auf 30 Tote und 1.036 Überlebende von 1.066 an Bord. Spätere Historiker weisen darauf hin, dass die Aufzeichnungen aus Kriegszeiten die genaue Benennung erschweren können, aber das gesamte Ausmaß des Überlebens ist unbestritten.

Marine- und Seefahrtsuntersuchung beginnt

**1916-12** — Die Behörden untersuchen das Sinken, die Bedrohung durch Minen und das Überflutungsverhalten des Schiffs. Die Untersuchung zielt darauf ab, die Ursache festzustellen und zu bewerten, ob der Verlust auf ein umfassenderes Versagen in der Navigation oder dem Schutz im Kriegszustand hinweist.

Beamte führen den Verlust auf das Minenlegen durch den Feind zurück.

**1917** — Die Untersuchung und späteren maritimen Geschichten kommen zu dem Schluss, dass die Britannic eine deutsche Mine traf, die im Kea-Kanal verlegt wurde, die weithin mit U-73 in Verbindung gebracht wird. Diese Feststellung wird zentral für das Verständnis des Schicksals des Schiffes.

Das Wrack wird zu einem wichtigen Objekt der Unterwasserforschung.

**1980** — Taucher und maritime Historiker beginnen, die Britannic als wichtigen Wrackstandort für technische Rekonstruktionen zu betrachten. Die physischen Beweise auf dem Meeresboden helfen, die Abfolge des Sinkens und deren Mechanik zu klären.

Die Erinnerung an die Britannic tritt in das breitere öffentliche Erbe ein

**1996** — Museums, Ausstellungen, Bücher und dokumentarische Arbeiten helfen dabei, die Britannic als eine eigenständige Katastrophe zu etablieren, anstatt sie nur als Echo der Titanic zu betrachten. Die Geschichte des Schiffes wird Teil der maritimen Gedenkkultur.

Sources

  • primary_source_history
    Titanic and Britannic: A Timeline and Historical Overview

    Useful historical synthesis on the Olympic-class ships and Britannic’s wartime service.

  • book
    Britannic: The Ship of the Titanic Disaster

    Classic maritime history with extensive detail on design, conversion, and sinking.

  • official_report
    The Loss of HMHS Britannic: Official Inquiry and Proceedings

    Contemporary inquiry record used for cause, evacuation, and casualty accounting.

  • reference_entry
    Encyclopaedia Britannica: Britannic

    General reference with concise, verifiable summary of the ship and sinking.

  • museum_reference
    National Maritime Museum: Britannic

    Museum context on the ship’s construction, service, and legacy.

  • memoir
    Violet Jessop memoir and related published accounts

    Primary-source survivor perspective relevant to hospital-ship service and survival.

  • scientific_survey
    Britannic (2000) wreck exploration and maritime archaeology studies

    Underwater survey work that informed modern understanding of the wreck.

  • book
    The White Star Line and the Olympic-Class Ships

    Background on company strategy, design choices, and post-Titanic modifications.

  • official_history
    Royal Navy and First World War hospital ship histories

    Context for the wartime role of hospital ships in the Aegean and eastern Mediterranean.

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